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Gedenken an die NS- Zwangsarbeiter am Volkstrauertag, 15. November

Berlin-Neukölln. Denkmal zu Ehren der Zwangsarbeiter der Berliner Kirchen während des Zweiten Weltkriegs. Foto: Rainer Fest / Wikimedia

Aufgrund der aktuellen Infektionsschutzverordnung ist der Ausstellungs- und Informationspavillion zum Lager für kirchliche Zwangsarbeiter zurzeit geschlossen.

Das Gedenken wird dieses Mal anders sein.

Zwischen 16.00 und 17.00 Uhr ist der Gedenkstein am ehemaligen Lagerstandort (nicht mehr auf dem St. Thomas-Friedhof) zum stillen Gedenken zu erreichen: Den Zugang zum Friedhof der Jerusalemsgemeinde (Hermannstr, 84-90, 12051 Berlin) finden Sie vom Grünen Weg in Höhe der Kapelle (Bulgarisch–Orthodoxe Kirche) und über die Allee, der Ausgang direkt in Höhe des Lagerstandortes zurück auf den Grünen Weg.

Unter Berücksichtigung der aktuellen Hygienevorschriften werden wir Ihnen ein Faltblatt mit dem Bild und der Bitte des Zwangsarbeiters Nikolai F. Galushkov, die Erinnerung wach zu halten, die Ansprache von Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein und die Fürbitten zum Mitnehmen zur Verfügung stellen.

Die Texte finden Sie online unter: https://kk-neukoelln.kw01.net/blog/65503

Wie in jedem Jahr werden wir den Gedenkstein und den Zaun mit weißen Rosen, die sich auch mitbringen können, schmücken.

Bleiben Sie behütet.

Foto: Berlin-Neukölln. Denkmal zu Ehren der Zwangsarbeiter der Berliner Kirchen während des Zweiten Weltkriegs. © Rainer Fest / Wikimedia