Vortrag von Klaus Heidel mit anschließendem Austausch
Freitag, 19. September, 19 Uhr, Elias-Kuppelsaal (Göhrener Str. 11)
Eine Veranstaltung des ökumenischen Arbeitskreises Prenzlauer Berg
Wir befinden uns im sogenannten Anthropozän – dem Erdzeitalter, das zunehmend vom Menschen geprägt und verändert wird. Klimawandel, Umweltverschmutzung, die Verschmutzung der Meere und das Artensterben sind nur einige der negativen Folgen, die unser Handeln mit sich bringt. Bereits heute erleben wir vermehrt extreme Wetterphänomene wie große Hitze, Trockenheit, Überschwemmungen und Unwetter, die uns ahnen lassen, was noch auf uns zukommen könnte – und vor allem, welche Herausforderungen auf künftige Generationen warten.
Die meisten von uns sind sich bewusst, dass wir jetzt handeln müssen, um diesen Problemen entgegenzutreten. Doch die Aufgaben, die vor uns liegen, erscheinen so überwältigend, dass viele von uns mutlos werden, das Problem marginalisieren oder es gar verdrängen. Dabei wissen wir auch: Nur das ist wirklich verloren, was man aufgibt, wie Gotthold E. Lessing treffend formulierte.
An diesem Abend möchten wir daher aus christlicher Perspektive die Herausforderungen des Anthropozäns betrachten und gemeinsam nach Wegen suchen, die uns sowohl zum Hoffen als auch zum Handeln bewegen. Es geht uns um die Verantwortung für die Schöpfung – für unsere Kinder und Kindeskinder. Der ökumenische Arbeitskreis Prenzlauer Berg lädt ein, diesen Abend gemeinsam zu verbringen und Lösungen zu finden, die uns helfen, Verantwortung zu übernehmen und aktiv zu werden.