Digitale Kollektenmöglichkeit

Über den Link https://kollekte.app/p/d045f40c-d971-45f4-b942-12527cad8832 können Sie direkt für die Ev. Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord Ihre Kollekte geben. Die Abrechnung erfolgt über das Kirchliche Verwaltungsamt.

Wählen Sie aus, ob Sie Ihre Kollekte für die jeweils gültige landeskirchliche und kreiskirchliche Kollekte oder die Gemeindearbeiten geben möchten.

Derzeit gültige Zahlungsweisen sind Visa, Master und Lastschrift. Giropay folgt in den nächsten Tagen.

100 Prozent des gegebenen Betrages kommen dem Kollektenzweck zugute.

Aufruf zu Sach- und Geldspenden für benachteiligte Kinder und Jugendliche

Liebe Gemeinde und liebe Menschen in der Nachbarschaft!

Wir schließen uns der Spendenbitte des Bezirksamtes an und bitten um Arbeitsmaterialien für Kinder und Jugendliche aus schwierigen sozialen Verhältnissen.
„Für viele Kinder und Jugendliche ist die aktuelle Situation besonders schwer. Um den Anschluss in der Schule nicht zu verlieren, müssen sie dem Schulunterricht von zu Hause aus folgen. Das geht am besten über den eigenen Computer mit Internetzugang. Den zu organisieren ist für einige Familien schwierig – für Familien, die in Geflüchteten- oder Wohnungslosenunterkünften leben, ist es fast unmöglich. Gleichzeitig sind sie besonders darauf angewiesen, da sie oft die Sprache noch lernen. Deshalb freuen wir uns sehr, wenn Sie die Möglichkeit haben, mit einer Spende zu unterstützen“, so Rona Tietje (SPD), Bezirksstadträtin für Jugend, Wirtschaft und Soziales.
Gerade die Bewohner*innen von Gemeinschaftsunterkünften leiden unter der aktuellen Krise ganz besonders: Nicht nur, weil sie aufgrund des Zusammenlebens auf engstem Raum einer besonders hohen Ansteckungsgefahr ausgesetzt sind, sondern auch, weil die sonst vorhandenen Beratungs- und Unterstützungsangebote vor Ort derzeit nicht stattfinden können und sonst nutzbare Gemeinschaftsräume geschlossen werden mussten. Auch fehlen nicht selten die nötigen Arbeitsmaterialien zu Hause.
Benötigt wird vor allem technische Hardware (intakte, internetfähige Laptops / Netbooks, Drucker) sowie Mal- und Bastelmaterial für Kinder (Stifte, Papier, Ausmalbücher und ähnliches).
Eine Übersicht, wo gut erhaltene, voll funktionsfähige Spenden abgegeben werden können, findet ihr hier:

https://www.berlin.de/ba-pankow/aktuelles/pressemitteilungen/2020/pressemitteilung.918917.php?fbclid=IwAR3dCZOsyskXpDZOZky1p1CyRhFCXwo-YsoEprYqmlOTkKlK3Lw26OHA2-k

Zweckgebundene Geldspenden (zur bezirksweiten Verteilung) nimmt Pankow Hilft! / Unterstützungskreis Straßburger Straße unter folgender Bankverbindung entgegen. Für eine Spendenquittung ab 25 Euro bitte Name und Adresse mit angeben.
Empfänger: UKReis Strassburger Str. e.V.
IBAN: DE98430609671225518200
BIC: GENODEM1GLS
Verwendungszweck: Spendenaufruf CORONA

Vorstellung Vikarin Amelie Renz

Als Vikarin (Pfarrerin in Ausbildung) habe ich bereits ein halbes Jahr an der Arnold-Zweig-Grundschule in Pankow Religion unterrichtet und den ersten Teil meiner praktischen Ausbildungsphase abgeschlos-sen. Nun verlagert sich der Schwerpunkt des Vika-riats von der Schule hin zur Gemeinde. Daher möch-te ich mich Ihnen hier kurz vorstellen. Von März 2020 bis zum Dezember 2021 werde ich an der Seite meiner Mentorin Almut Bellmann Aufgaben in der Gemeinde übernehmen. Einmal pro Monat werde ich jeweils für eine Woche im Predigerseminar in Wittenberg sein.Aufgewachsen bin ich zusammen mit drei Schwestern im württembergischen Ulm. Mit 14 Jahren schließlich entschied ich mich, auf das Internat »evangelisches Seminar Maulbronn und Blaubeuren« zu wechseln. Neben engen Freundschaften nahm ich aus dieser Lebensphase mein Interesse an den verschiedensten Facetten von Religion mit. Nach dem Abitur ent-schied ich mich, meinen Horizont durch einen Frei-willigendienst in Thailand zu erweitern. Die Zeit dort als Englischlehrerin erlebte ich als sehr bereichernd, da sie mir in vielen Punkten einen anderen Blick auf die Welt ermöglichte. Mit mehr Fra-gen als festen Überzeugungen begann ich schließlich in Marburg Theologie und später Philosophie zu studieren: Wer sind wir? Was ist der Sinn des Lebens? Was bedeutet es, an einen Gott zu glauben? Große Fragen wie diese prägen meine Leidenschaft für die Theologie bis heute. Gerne gehe ich auf die Suche nach den verschiedenen Antworten, die biblische Texte darauf geben. Im Laufe meines Studi-ums merkte ich, dass mich etwas anderes ebenso interessiert wie die großen Fragen: die Praxis. Und so habe ich mich in den letzten Jahren meines Studiums in Berlin dazu entschieden, Pfarrerin in der Berliner Landeskirche zu wer-den. Der plurale und urbane Kontext der Kir-che in der Großstadt reizt mich dabei besonders. Daher freue ich mich, Euch und Sie besser kennenzulernen, miteinander auf die Suche zu gehen, ins Gespräch zu kommen, Lebenswege ein Stück zu begleiten und viel zu lernen.

Gemeindebrief Juni/Juli jetzt zum Download

Der neue Gemeindebrief ist schon da, online hier zum Download als PDF. Hier können Sie auch den Einleger herunterladen.
Schickt Sie den Gemeindebrief auch gerne weiter an alle, die sich für das EKPN-Gemeindeleben interessieren.

Bitte schreibt uns an gemeindebuero@ekpn.de, wenn ihr jemanden kennt, der oder die ein gedrucktes Exemplar braucht, weil er/sie zum Beispiel keinen Internetzugang hat und Ihr diese Person nicht besuchen könnt. Wir schicken dann gerne ab dem 1.4. ein Exemplar per Post raus.

Postkarten-Demonstration

Impuls zur Postkarten-Aktion

Gott, schaffe mir Recht, haben wir im Psalm gebetet.
Wenn ich nach Gottes Recht schaue, geraten die Ungerechtigkeiten der Welt in den Blick.
Wenn ich vor Gott nach Wahrheit frage, dann besteht sie nicht aus bloßen Worten.
Was wahr ist, erweist sich im Prozess, im Handeln.
Da, wo etwas dem Leben dient und der Mitmenschlichkeit, da wird es zur Wahrheit.

In dieser Woche haben wir beunruhigende Bilder aus Moria gesehen. In dem Flüchtlingslager leben Menschen auf viel zu engem Raum, können keinerlei Abstand halten und sind unhygienischen Verhältnissen und Krankheitserregern schutzlos ausgeliefert.

Lasst uns an sie denken und für sie beten – und auch für sie handeln.
Gott, schaffe den Entrechteten Recht und lass ihnen Gerechtigkeit widerfahren.
Und hilf uns, unser Möglichstes zu tun, um ihnen zu helfen.

Wir haben Postkarten vorbereitet an den Bundesinnenminister.
Dringend bitten wir ihn, sich für die Evakuierung von Geflüchteten aus Moria einzusetzen. Die Solidarität und die Hilfsangebote, die es gibt, sollen gehört und berücksichtigt werden: Es gibt Menschen und Organisationen, die ihre Hilfe zugesagt haben. Von ihrer Solidarität möge der Innenminister sich leiten lassen bei den zu treffenden Entscheidungen.
Wer in der Nähe wohnt, kann sich eine Postkarte bei uns abholen. Sie hängen draußen vor der Kirche, am Eingang.
Wer weiter weg wohnt, kann sich den Vordruck auf unserer Internetseite herunterladen.
Es wäre toll, wenn sich viele an unserer Postkarten-Aktion beteiligen.

Und nun beten wir und halten Fürbitte…


Postkarte zum Download

Anschreiben an den Innenminister zum Download

Nach dem Gerichtstermin ist vor dem Gerichtstermin

Es schien zum Greifen nah: Freispruch für uns #Istanbul10 inklusive Taner Kılıç! Freiheit für Osman Kavala! Aber es kam wieder einmal anders: Am 18. Februar wurde der Kultur- und Menschen-rechtsmäzen Osman Kavala nach knapp drei Jahren Haft endlich freigesprochen. Familie, Freund*innen und Unterstützer*innen warteten schon auf ihn vor den Toren des Gefängnisses. Doch dann eine neue Hiobsbotschaft: ein neues Verfahren wurde am selben Tag gegen ihn eröffnet, er blieb in Haft. Gegen die Richter*innen, die ihn freigesprochen hatten, wurden Untersuchungen eingeleitet. Dadurch wird klar: das neue Verfahren ist genauso politisch motiviert wie das alte, die Ermittlungen gegen die Richter*innen dienen der Einschüchterung. Dies hatte wohl auch Erfolg beim Verhandlungstermin gegen uns #Istanbul10 und Taner Kılıç: Nach über 6 Stunden Anhörung wurde die Sitzung am 19. Februar auf den 3. April vertagt. Dies wäre nicht notwendig gewesen: Hatte die Staatsanwaltschaft doch im November 2019 den Freispruch für fünf von uns (unter anderem für Ali Gharavi und mich) bean-tragt. Allerdings für die anderen sechs langjährige Haftstrafen. Aber es kam nicht zu Freisprüchen oder Urteilssprüchen. Ob die Richter*innen aufgrund der Vorkommnisse am Vortag besonders vorsichtig waren? Einer meiner Anwälte berichtete von seinem ersten Besuch bei ihm nach der erneuten Verhaftung, dass Kavala sehr gefasst gewesen sei. Für ihn, seine Familie und Unterstützer*innen geht die Extrembelastung nun weiter. Auch wenn keine*r von uns #Istanbul10 mehr in Haft ist, geht auch für uns das Warten und die Unsicherheit weiter. Die emotionale Belastung ist doch enorm. Wir unterstützen uns wei-ter gegenseitig und erfahren viel Solidarität. Die, die von #Istanbul10 bei der Verhandlung waren, hielten starke Verteidigungsreden: Günal Kurşun: »Wir sind Menschenrechtsverteidiger*innen. Wir machen das nicht für materielle Zuwendungen. Wir tun das, um die Rechte der Menschen zu verteidigen. Wir sind ehrbare Menschen. Mit dem Versuch, uns zu kriminalisieren, wird unsere Ruf geschädigt. Das ist wirklich schmerzhaft für uns. […] Eine Bestrafung soll nur dazu dienen, uns auf Linie zu bringen. Es tut mir leid, aber egal, ob ich freigesprochen oder verurteilt werde, ich werde meine Arbeit als Menschenrechtsverteidiger fortführen. Ich verlange Freisprüche für uns alle!« Ilknur Üstün: »Ohne die Arbeit von Menschenrechtsverteildiger*innen können keine Fortschritte erreicht werden. Menschenrechte zu verteidigen, kann nicht kriminalisiert werden, nicht hier noch irgendwo sonst in der Welt. Das Verlangen des Staats-anwalts nach einem Freispruch für mich ist richtig. Wir sind alle in derselben Position, wir müssen alle freigesprochen werden!« So gehen wir mit viel Kraft von innen und außen in die kommenden Verfahrenstermine. Solidarität trägt!

Peter Steudtner

Aus dem Gemeindekirchenrat

Der Bericht aus dem Gemeindekirchenrat in den Monaten Februar und März 2020 gibt vor allem die Beschlüsse und Planungen für »normale« Zeiten wieder. Auf Manches werden wir im Hinblick auf die aktuelle Situation, zur Verlangsamung der Verbreitung des Corona-Virus an Veranstaltungen zunächst bis zum 19. April 2020 verzichten, womöglich auch variieren müssen. Wir halten Sie auf dem Laufenden: über unsere Internetseite www.ekpn.de oder Kontakt – möglichst per Telefon, E-Mail oder Post – zu den Mitarbeitenden der Gemeinde.

Gottesdienstkonzept

Insbesondere auf seinem Klausurwochenende Mitte Februar 2020 hat sich der Gemeindekirchenrat weiter intensiv mit dem Thema Gottesdienstkonzept beschäftigt, d.h. der Frage, wie wir in unserer Gemeinde zukünftig Gottes-dienste feiern wollen, zu welchen Zeiten, an welchen Orten, in welcher Form. Wir haben uns ausgetauscht über die Bedeu-tung des Gottesdienstes, anhand von Zitaten alter und junger Theologen der vergangenen Jahrhunderte bis in die Gegenwart und anhand eigener Fragestellungen und Thesen. Wir haben einen Blick auf unsere Ressourcen geworfen, Stellen in allen Arbeitsbereichen unserer Gemeinde, die wir in den letzten Jahren bereits reduziert haben und deren Anzahl wir mit Blick auf die bisherige und prognos-tizierte weitere Entwicklung des Gemeindehaus-haltes weiter werden verringern müssen. Selbst wenn der aktuelle Personalhaushalt etwas Spielraum gibt, gilt es bei Stellenbesetzungen im Blick zu haben, dass wir bei unbefristeten Anstellungen diese auch in den kommenden Jahren finanzieren können müssen – und dies vor dem Hintergrund erwarteter sinkender Gemeindegliederzahlen, rückläufiger Kirchensteuereinnahmen und steigender Löhne. Speziell für den Bereich der Kirchenmusik haben wir uns mit unserem Kantor Oliver Vogt über Ressourcen und Möglichkeiten ausgetauscht.Wir haben Thesen formuliert, was uns für ein neues Gottesdienstkonzept als möglich oder wichtig erscheint und über die wir mit der Gemeinde ins Gespräch kommen wollen. Die Thesen sind zunächst ein bunter Strauß uns wichtiger Aspekte, die noch keinen konkreten zukünftigen Gottesdienstplan beinhalten, für dessen Erarbeitung aber als Grund-lage dienen sollen. Die Thesen lauten:

1. Sonntags feiern wir Gottesdienst.
2. Wir können uns vorstellen, sonntags zwei agendarische Gottesdienste zu feiern.
3.Wir wollen Gottesdienstangebote für bestimmte Zielgruppen entwickeln, z. B. Jugendgottes-dienste.
4. Wir achten auf die reduzierten Ressourcen.
5. Wir feiern an allen Orten Gottesdienst.
6. Für das Gottesdienstkonzept sind von Relevanz:• die Gottesdienst-Teilnehmer*innen-Anzahl• die Zielgruppe• die Ressourcen• die Art des Angebots• die Resonanz
7. Wir nehmen ein starkes Bedürfnis an Gemeinschaft wahr und wollen mit Interessierten über die Entwicklung von weiteren Alternativangeboten zu Frühgottesdiensten nachdenken.Wir haben geplant, wie und wann wir mit der Gemeinde und ihren Menschen weiter im Gespräch bleiben oder in den Austausch kommen wollen. Vorgenommen hatten wir uns, zunächst noch einmal in kleineren Formaten mit einzelnen Gruppen und Kreisen, ver-schiedenen Altersgruppen und den Gottesdienst-besucher*innen an unseren Predigtstätten zu spre-chen und zu hören. Diese Treffen scheinen derzeit leider nicht möglich, wir sind jedoch weiterhin per E-Mail, Post an das Gemeindebüro oder telefonisch erreichbar.
Jedenfalls wollen wir eine Gemeinde­versammlung zum Gespräch über ein neues Gottesdienstkonzept am Montag, dem 27. April 2020, von 19:00 – 21:00 Uhr im Elias­Kuppelsaal (Göhrener Str. 11 / im Hinterhof) machen. Dazu laden wir herzlich ein. Unser Dank gilt allen, die uns bereits an dialog@ekpn.de oder gemeindeversammlung@ekpn.de geschrieben und ihre Gedanken und Perspektiven mitgeteilt haben. Gleiches gilt für all diejenigen, die uns angesprochen oder in Gesprächsrunden ihre Sicht erläutert haben.

Ulrike Lemmel, Vorsitzende des Gemeindekirchenrates

“Lobet den Herrn“ – Ein Geburtstagslied und Gruß für Agnes Wendland am 18. März

Agnes Wendland wohnte in der ehemaligen Pfarrwohnung, Gemeindehaus Gethsemanestr. 9, 1. Etage

Mutiger Einsatz für jüdische Menschen
Von 1916 bis 1946 lebte Agnes Wendland in unserem Pfarrhaus in der Gethsemanestraße 9, an der Gethsemanekirche (Berlin – Prenzlauer Berg), wo ihr Mann als Pfarrer tätig war.
Unter Einsatz ihres Lebens nahm sie die Geschwister Ralph und Rita Neumann, als Juden verfolgte Menschen, in ihrer Familie auf. Um ihren Mann nicht zu gefähr­den, verheimlichte sie ihm die jüdische Identität ihrer „Gäste“. Die Zubereitung von Essen und die Verpflegung von Gästen in dem stets offenen Pfarrhaus machten einen großen Teil ihres Lebens aus.
Als sie versuchte, ei­nen ihrer jüdischen Schützlinge, Ralph Neumann, aus der Ge­stapohaft frei zu kämpfen, wurde sie selbst verhaftet und ei­nige Wochen im Arbeitslager der Gestapo in der Großen Hamburger Straße festgehalten.
Als sie dort erkrankte, trat ihre Tochter Ruth an ihrer Stelle die Haft an. Diese wurde nach einigen Tagen entlassen.

Zur Einweihung der Gedenktafel am Gemeindehaus, Gethsemanestraße 9, im Sommer 2010 kamen Ralph Neumann, seine Frau, Angelika Rutenborn, die Tochter Agnes Wendlands und Rudolf Weckerling, Pfarrer der Bekennenden Kirche, ins Gemeindehaus Gethsemanestraße 9 zu Besuch.

weitere Informationen: http://oeak.de/okumenische-projekte/zeugen-gottes-in-berlin/agnes-wendland/

Wikipedia:
Agnes Wendland, geb. Cralow (* 18. März 1891 in Wittenberge; † 31. August1946 in Senzke) war (…) Pfarrfrau der evangelischen Gethsemanegemeinde in Berlin. Unter Einsatz ihres Lebens versteckte und schützte sie während des Zweiten Weltkrieges als Juden verfolgte Menschen im Pfarrhaus der Gemeinde.
https://de.wikipedia.org/wiki/Agnes_Wendland

 Foto: Gedenktafel mit Blumen. 

Bischof Stäblein ruft zu Spenden für Geflüchtete an der griechisch-türkischen Grenze auf

Berlin, 10. März 2020 – Angesichts der dramatischen Lage an der griechisch-türkischen Grenze und auf den griechischen Inseln ruft Bischof Christian Stäblein von der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) zu Spenden für Flüchtlinge auf: „Wir bitten Sie alle: Nehmen Sie sich dieser Not an, spenden Sie!“

Gleichzeitig begrüßte Stäblein den Beschluss des Koalitionsausschusses vom vergangenen Sonntag, ein Kontingent von besonders schutzbedürftigen Kindern und Jugendlichen aus den überfüllten griechischen Flüchtlingslagern in Deutschland aufnehmen zu wollen: „Über diese Bereitschaftserklärung der Deutschen Bundesregierung bin ich sehr froh und hoffe gleichzeitig auf eine schnelle europäische Einigung, damit insbesondere den Kindern und Jugendlichen geholfen werden kann.“

Die Diakonie Katastrophenhilfe ist seit Beginn des Syrienkrieges in der Region im Einsatz und unterstützt seit vielen Jahren Vertriebene innerhalb Syriens und Flüchtlinge, die in den Nachbarstaaten Schutz suchen. Als erste Reaktion auf die akute Not hat das evangelische Hilfswerk gemeinsam mit seiner türkischen Partnerorganisation ein Projekt gestartet, um die Menschen an der griechisch-türkischen Grenze kurzfristig mit Hilfsgütern zu versorgen. Insgesamt hat die Diakonie Katastrophenhilfe seit 2012 mehr als 70 Millionen Euro für die Hilfe in der Region bereitgestellt. Bislang konnte so mehr als 1,1 Millionen Menschen geholfen werden.

Spenden für die aktuellen Hilfsmaßnahmen der Diakonie Katastrophenhilfe in der Region:

Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin, Evangelische Bank,
IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02, BIC: GENODEF1EK1, Stichwort: Flüchtlingshilfe Syrien

Foto: Flüchtlinge in Edirne an der türkisch-griechischen Grenze. © Kerem Uzel/Diakonie Katastrophenhilfe