Aktuelles

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Mitarbeiter*in für die Jugendarbeit gesucht

Hast Du Lust, die Jugendarbeit in einer lebendigen und jungen Gemeinde mit ca. 11.000 Gemeindegliedern im Herzen von Berlin zu gestalten?
Die Evangelische Kirchengemeinde Prenzlauer Berg Nord sucht Dich mit einem Dienstumfang von 50 % bis zu 100 % unbefristet ab dem 01.08.2020.

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung (bis 03.05.2020) mit aussagekräftigem Lebenslauf und Motivationsschreiben an: gemeindebuero@ekpn.de.

Bei inhaltlichen Fragen wende Dich gerne an Pfarrer Tobias Kuske (t.kuske@ekpn.de)

Stellenausschreibung als PDF

KONZERT ABGESAGT – 4. April – Johannespassion von J.S. Bach

Leider müssen wir das Konzert absagen. Informationen zur Rückabwicklung der Tickets erhalten Sie demnächst an dieser Stelle.

Am Vorabend zum Palmsonntag führt die Gethsemanekantorei die Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach in der Gethsemanekirche auf. Die Tickets für den 4. April sind an allen bekannten Konzertkassen erhältlich sowie online bei www.reservix.de.

Kein Klagegesang im Eingangschor, anders als im Schwesterwerk, der Matthäuspassion. Sondern eine tiefe Verneigung: »Herr, unser Herrscher«. In seiner Johannes-Passion zeichnet J.S. Bach, wie der Evangelist Johannes selbst, ein strengeres, weniger vermenschlichtes Bild von Jesu und dessen Leidensgeschichte. Zielstrebig und ohne Angst sieht der Gottessohn seiner Bestimmung, der künftigen Herrschaft, ins Auge und nimmt dafür auch den Tod in Kauf. Betrachtende Arien, innige Choräle, dramatische Rezitative und affektgeladene Chöre geben Bachs Passionsmusik ihren unverwechselbaren Charakter.

Klimafasten in Prenzlauer Berg

Unsere Gemeinde beteiligt sich in der Passionszeit am Klimafasten, eine ökumenische Aktion mit wöchentlichen Treffen donnerstags bei FreiRaum und vielen Veranstaltungen. Alle Termine in Prenzlauer Berg finden Sie hier zum Download.

Weitere Infos zur Aktion unter: www.klimafasten.de

Kollekten und Spenden in Zeiten der Corona-Pandemie

Spenden-Empfehlung für Palmsonntag, den 5. April 2020

Die Verlagerung der Gottesdienste aus den Kirchenräumen hat gravierende Auswirkungen auf jene Einrichtungen und Projekte, die auf Kollekten und Spenden angewiesen sind.

Im Folgenden finden Sie weitere Informationen dazu und die Kollektenempfehlungen für den nächsten Gottesdienst.

PDF zum Download


Krabbelgottesdienst digital am Palmsonntag, 5. April

Nach dem schönen Start am 22. März und den vielen postiven Rückmeldungen gibt es nun am Palmsonntag, dem 5. April, den nächsten Online-Krabbelgottesdienst mit Pfarrerin Almut Bellmann aus der Paul Gerhardt-Kirche.

Das Video wird am 5.4. ab 8.00 Uhr bereitstehen. Ihr könnt es dann zu einem für euch passenden Zeitpunkt anschauen und den Krabbelgottesdienst mitfeiern.

Wir freuen uns auf euch!

Hier geht’s zu unserem Youtube-Kanal


5. April, 10.15 Uhr – ökumenischer Fernseh-Gottesdienst aus der Gethsemanekirche

„An Deiner Seite“

Wie können wir einander nahe sein trotz Isolation und Quarantäne, Mindestabstand und Besuchsverbot? Welche Wege zum Nächsten lassen sich neu finden? Welche alten entdecken wir wieder?

Der rbb bringt den Gottesdienst zu Ihnen nach Hause: Am Palmsonntag, dem 5. April, überträgt das rbb-Fernsehen ab 10.15 Uhr den ökumenischen Gottesdienst „An Deiner Seite“ aus der Gethsemanekirche.

Mit dabei:
Murat Üzel, Pfarrer der Syrisch-orthodoxen Kirche von Antiochien in Berlin e.V.,
Jasmin El-Manhy, Pfarrerin der Gethsemanekirche,
Lissy Eichert, Pastoralreferentin & katholische Sprecherin der ARD-Sendung „Das Wort zum Sonntag“ uns Schauspieler Matthias Dittmer.
Musik: Kantor Oliver Vogt (Orgel & Flügel) & Christiane Rosiny (Geige & Gesang)  
Moderation: Barbara Manterfeld-Wormit, Rundfunkbeauftragte EKBO

In diesen schwierigen Zeiten möchten Gläubige ein Zeichen der Solidarität und Hoffnung aussenden: Wir bleiben nachbarschaftlich verbunden, auch wenn Gotteshäuser nicht mehr für Gottesdienste geöffnet sind. 

https://www.rbb-online.de/derrbbmachts/gottesdienst/oekumenischer-gottesdienst-aus-der-gethsemanekirche-berlin.html

„Wachet und betet – Freiheit jetzt“ – Gebetsanliegen online

Das tägliche Gebet für die Inhaftierten in der Türkei und weltweit halten wir täglich um 18 Uhr, jeder und jede zuhause. Lasst Euch einladen vom Glockenläuten um 18 Uhr, zündet eine Kerze an und betet mit. Eine Liturgie und ein wöchentlich wechselndes Gebetsanliegen findet Ihr hier.
Oder zum Mitnehmen an der Gethsemanekirche in dem Kasten bei den Gemeindebriefen.

OSTERN IN DER TÜTE

Zu Beginn der Karwoche werden wir die Gethse­manekirche montags und dienstags (6. und 7. April) in der Zeit von 10 – 12 Uhr offenhalten und Oster­tüten verteilen. In den Tüten findet Ihr alles, was es braucht, um die Feiertage von Gründonnerstag bis Ostermontag zuhause zu feiern. Dazu werden wir Gottesdienste streamen und so in Verbindung sein.

Wer gerne eine Ostertüte hätte, sie aber nicht abholen kann, melde sich bitte im Gemeinde­büro (Tel. 030 445 77 45 oder gemeindebuero@ekpn.de). Wir bringen die Tüte dann vorbei.

Ökumenisches Corona-Seelsorgetelefon

Um für die Nöte und Sorgen der Menschen da sein zu können, hat die Notfallseelsorge/ Krisenintervention Berlin seit letzter Woche gemeinsam mit der Kirchlichen Telefonseelsorge und der Krankenhausseelsorge ein Seelsorgetelefon eingerichtet. Unter der Nummer 030 403 665 885 sind jeden Tag zwischen 8 bis 18 Uhr professionelle Seelsorgerinnen und Seelsorger erreichbar.

Die Mitarbeitenden des ökumenischen Corona-Seelsorgetelefons verzeichnen seit Start der Initiative eine wachsende Zahl an Anrufen. Im Vordergrund stehen vor allem die Sorgen und Ängste der Menschen vor weiteren Beschränkungen des öffentlichen und privaten Lebens. Derzeit können knapp 50 professionelle Seelsorgerinnen und Seelsorger der Notfallseelsorge/Krisenintervention Berlin, der Krankenhausseelsorge und der Kirchlichen Telefonseelsorge die Anrufe entgegen nehmen. Auch bei den Notrufen der Berliner Polizei und der Feuerwehr sowie bei verschiedenen Berliner Betrieben ist die Nummer des Corona-Seelsorgetelefons hinterlegt.

Nach Aussage der Betreiber rufen Menschen vielfach wegen Beziehungsproblemen und Existenzsorgen an. Auch haben einige Angst vor einer Verschärfung der coronabedingten Krise und den Folgen. Aber auch sachliche Fragen wie etwa nach ausgefallenen Gottesdiensten und Alternativangeboten beschäftigen die Anrufer.

Information

Kontakt: Pfarrer Justus Münster, Beauftragter für Notfallseelsorge im Sprengel Berlin, Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), Tel.: 0171 687 51 39, j.muenster@ekbo.de

Postkarten-Demonstration

Impuls zur Postkarten-Aktion

Gott, schaffe mir Recht, haben wir im Psalm gebetet.
Wenn ich nach Gottes Recht schaue, geraten die Ungerechtigkeiten der Welt in den Blick.
Wenn ich vor Gott nach Wahrheit frage, dann besteht sie nicht aus bloßen Worten.
Was wahr ist, erweist sich im Prozess, im Handeln.
Da, wo etwas dem Leben dient und der Mitmenschlichkeit, da wird es zur Wahrheit.

In dieser Woche haben wir beunruhigende Bilder aus Moria gesehen. In dem Flüchtlingslager leben Menschen auf viel zu engem Raum, können keinerlei Abstand halten und sind unhygienischen Verhältnissen und Krankheitserregern schutzlos ausgeliefert.

Lasst uns an sie denken und für sie beten – und auch für sie handeln.
Gott, schaffe den Entrechteten Recht und lass ihnen Gerechtigkeit widerfahren.
Und hilf uns, unser Möglichstes zu tun, um ihnen zu helfen.

Wir haben Postkarten vorbereitet an den Bundesinnenminister.
Dringend bitten wir ihn, sich für die Evakuierung von Geflüchteten aus Moria einzusetzen. Die Solidarität und die Hilfsangebote, die es gibt, sollen gehört und berücksichtigt werden: Es gibt Menschen und Organisationen, die ihre Hilfe zugesagt haben. Von ihrer Solidarität möge der Innenminister sich leiten lassen bei den zu treffenden Entscheidungen.
Wer in der Nähe wohnt, kann sich eine Postkarte bei uns abholen. Sie hängen draußen vor der Kirche, am Eingang.
Wer weiter weg wohnt, kann sich den Vordruck auf unserer Internetseite herunterladen.
Es wäre toll, wenn sich viele an unserer Postkarten-Aktion beteiligen.

Und nun beten wir und halten Fürbitte…


Postkarte zum Download

Anschreiben an den Innenminister zum Download

Sonntag, Gottesdienst am Frühstückstisch

Hier geht’s zum YoutubeKanal der EKPN:

https://www.youtube.com/channel/UCpQ4_HTJHfbEyatHMJcQCuA

Wir feiern weiterhin Gottesdienste in unseren Kirchen. Sie können dabei sein und mitfeiern – alleine oder mit der Familie, am Küchentisch oder auf der Couch. Wir beten gemeinsam, gleichzeitig an verschiedenen Orten.

Weitere Möglichkeiten, Gottesdienste zuhause zu feiern, finden Sie hier: www.ekbo.de

Nach dem Gerichtstermin ist vor dem Gerichtstermin

Es schien zum Greifen nah: Freispruch für uns #Istanbul10 inklusive Taner Kılıç! Freiheit für Osman Kavala! Aber es kam wieder einmal anders: Am 18. Februar wurde der Kultur- und Menschen-rechtsmäzen Osman Kavala nach knapp drei Jahren Haft endlich freigesprochen. Familie, Freund*innen und Unterstützer*innen warteten schon auf ihn vor den Toren des Gefängnisses. Doch dann eine neue Hiobsbotschaft: ein neues Verfahren wurde am selben Tag gegen ihn eröffnet, er blieb in Haft. Gegen die Richter*innen, die ihn freigesprochen hatten, wurden Untersuchungen eingeleitet. Dadurch wird klar: das neue Verfahren ist genauso politisch motiviert wie das alte, die Ermittlungen gegen die Richter*innen dienen der Einschüchterung. Dies hatte wohl auch Erfolg beim Verhandlungstermin gegen uns #Istanbul10 und Taner Kılıç: Nach über 6 Stunden Anhörung wurde die Sitzung am 19. Februar auf den 3. April vertagt. Dies wäre nicht notwendig gewesen: Hatte die Staatsanwaltschaft doch im November 2019 den Freispruch für fünf von uns (unter anderem für Ali Gharavi und mich) bean-tragt. Allerdings für die anderen sechs langjährige Haftstrafen. Aber es kam nicht zu Freisprüchen oder Urteilssprüchen. Ob die Richter*innen aufgrund der Vorkommnisse am Vortag besonders vorsichtig waren? Einer meiner Anwälte berichtete von seinem ersten Besuch bei ihm nach der erneuten Verhaftung, dass Kavala sehr gefasst gewesen sei. Für ihn, seine Familie und Unterstützer*innen geht die Extrembelastung nun weiter. Auch wenn keine*r von uns #Istanbul10 mehr in Haft ist, geht auch für uns das Warten und die Unsicherheit weiter. Die emotionale Belastung ist doch enorm. Wir unterstützen uns wei-ter gegenseitig und erfahren viel Solidarität. Die, die von #Istanbul10 bei der Verhandlung waren, hielten starke Verteidigungsreden: Günal Kurşun: »Wir sind Menschenrechtsverteidiger*innen. Wir machen das nicht für materielle Zuwendungen. Wir tun das, um die Rechte der Menschen zu verteidigen. Wir sind ehrbare Menschen. Mit dem Versuch, uns zu kriminalisieren, wird unsere Ruf geschädigt. Das ist wirklich schmerzhaft für uns. […] Eine Bestrafung soll nur dazu dienen, uns auf Linie zu bringen. Es tut mir leid, aber egal, ob ich freigesprochen oder verurteilt werde, ich werde meine Arbeit als Menschenrechtsverteidiger fortführen. Ich verlange Freisprüche für uns alle!« Ilknur Üstün: »Ohne die Arbeit von Menschenrechtsverteildiger*innen können keine Fortschritte erreicht werden. Menschenrechte zu verteidigen, kann nicht kriminalisiert werden, nicht hier noch irgendwo sonst in der Welt. Das Verlangen des Staats-anwalts nach einem Freispruch für mich ist richtig. Wir sind alle in derselben Position, wir müssen alle freigesprochen werden!« So gehen wir mit viel Kraft von innen und außen in die kommenden Verfahrenstermine. Solidarität trägt!

Peter Steudtner